MOBILE FAMILIENHILFE FÜR SCHWERSTKRANKE KINDER:

DIE BRÜCKENPFLEGE DER BREMER ENGEL

Wenn Kinder schwer erkranken, wird es oft schlimm für die ganze
Familie. Kleine Patienten benötigen Zuneigung und suchen Vertrauen –
sie brauchen eine Art von Hilfe, die keine Krankenkasse bezahlt.
Zwischen Klinikaufenthalt und Versorgung daheim reißt eine
Versorgungslücke auf, die nur mit einer Brückenpflege zu schließen ist.

Die BREMER ENGEL sind mobile Kinderkrankenschwestern, die, ergänzt
durch eine Kunsttherapeutin und eine Psychologin, einen Dienst von
unschätzbarem Wert leisten – den Sie mit Ihrer Spende unterstützen
können.


DIE VERSORGUNGSLÜCKE

Ein schwerkrankes Kind wird aus der stationären Behandlung in das häusliche Umfeld entlassen. In der Klinik hat es Vertrauen zu seiner Krankenschwester aufgebaut, erstrebenswert ist nun, dass sich dieselbe Schwester zu Hause weiter um den Patienten kümmert.

Tatsächlich tut sich genau hier eine Versorgungslücke im staatlichen Gesundheitssystem auf. Für den Klinik-
aufenthalt gibt es Kostenträger, für den häuslichen Arzt und die verordneten Medikamente ebenso, aber nicht dafür, dass die Schwester aus der Klinik mit Rückhalt der dort behandelnden Ärzte das Kind auch zu Hause betreut. Diese Lücke schließen die BREMER ENGEL.

Die Vorteile einer kontinuierlichen Betreuung liegen auf der Hand: Kind und Kinderkrankenschwester kennen und mögen einander. Die Klinik hat weiter unmittelbaren Zugang zum Patienten und seinem Krankheitsverlauf, kann sich kümmern und rechtzeitig Maßnahmen veranlassen. Das erkrankte Kind kann schneller aus der stationären Betreuung in sein häusliches Umfeld entlassen werden, das ist gut für seine Psyche und die Genesungschancen. Nicht selten haben die kleinen Patienten leider keine Genesungschancen, dann ist jeder einzelne Tag zu Hause ein besonderer Gewinn.

 

DIE BRÜCKENPFLEGE IST WEIT MEHR
ALS EINE MEDIZINISCHE AUFGABE

Wenn das schwertserkrankte Kind zu Hause ist, ändert sich für die betroffene Familie vieles, wenn nicht alles. Die Familie kann in die Isolation geraten, weil Nachbarn und Freunde mit der Situation eines schwerst-, das heißt lebensbedrohlich erkrankten Kindes nicht umgehen können. Die Eltern stehen die Situation mental kaum durch, stellen sich fortwährend existenzielle Fragen: Warum unser Kind? Und wieso? Haben wir vielleicht Schuld? Haben wir etwas falsch gemacht?

Geschwisterkinder fühlen sich oft benachteiligt, weil das kranke Kind alle Aufmerksamkeit und Energie der Eltern auf sich zieht. Wirtschaftliche Schieflagen entstehen, da alles aufgewendet wird, um das Leiden des kranken Kindes zu lindern. Die Bewegungsfähigkeit und die Lebensfreude der gesamten Familie ist eingeschränkt, wenn wegen des erkrankten Kindes die Urlaubsreise ausfällt, oder ganz profane Dinge wie ein gemeinsamer Freimarktsbummel nicht stattfinden können. An dieser Stelle einen Dienst zu leisten, der weit mehr ist als eine medizinische Betreuung, das ist der Ehrgeiz der Bremer Engel.